Willkommen zum zweiten Artikel der aktuellen Serie von Artikeln rund um das große Thema Poker auf diesem Blog! Wir werden in dieser aktuellen Serie auf eine besondere Pokervariante bis in’s kleinste eingehen und ihnen geheimes Insider-Know-How dazu geben, wie sie ihre Gegner in jedem Teil des Spiels schlagen und es zum Profit machenden Pokerspieler bringen können! Selbstverständlich geht es dabei um die absolute Königsdisziplin im Poker, um die Spielart die schon seit über dreißig Jahren die Welt in Atem hält und bei der täglich mehrere millionen umgesetzt werden: Das Texas Hold em. Wir werden ihnen exakt erklären, wie sie auf jeder der vier Streets – river, Flop, Turn und Preflop – idealerweise spielen sollten und natürlich wird auch auf die Basics abseits des Tisches, wie Bankroll Management, Poker Software und das Thema des heutigen Artikels, das Mindset gut eingegangen.
Viele online poker Profispieler und auch profis vom live pokern sagen, Poker sei zwanzig Prozent Skill und achtzig Prozent Mindset. Doch warum sagen sie das? Kommen wir zunächst zur Frage, die ihnen als geneigtem, deutschsprachigem Leser sicherlich schonunter den Nägeln brennt: was heißt Mindset? Es gibt wie für so viele Dinge aus der Pokerwelt keine gute Übersetzung für Mindset ins Deutsche, aber am ehesten kann man Mindset wohl als “Einstellung zum eigenen Pokerspiel” übersetzen. Das “Mind” vo Mindset heißt “Geist, Verstand” und das “set” von Mindset heißt “Einstellung”. Der eminente Unterschied vom Poker zu fast jeder anderen Möglichkeit, echtes Geld zu verdienen ist, dass es im Poker den unverneinbaren Glücksfaktor gibt. Normalerweise ist es im Arbeitsleben so, dass man an etwas arbeitet und dann bekommt man sein Geld genau für die Zeit oder die Anstrengung, die man in den Auftrag investiert hat. Dabei kann man sich fortbilden und bekommt dementsprechend mehr Geld. Es gibt aber dennoch noch unzählige Bücher und Ratgeber zur Einstellung zum Arbeitsleben da es trotz dieser komfortablen Berechenbarkeit der Belohnung für seine Arbeit ab und zu mal zu herben Rückschlägen kommt – meistens, weil man selbst bei der Arbeit versagt hat. Beim Poker nimmt das alles viel riesigere Dimensionen an, denn hier kann es passieren, dass man hunderte Stunden investiert und sich an den Tischen halb kaputt spielt und trotzdem geht es aufgrund der im Poker so heftigen, durch Glück und Pech bedingten Varianz nur in eine Richtung: abwärts. Um mit solchen heftigen Downswings, die auch dem besten Gambler geschehen, klar zu kommen, braucht man ein intaktes, belastbares Mindset. Ein belastbares Mindset, das heißt, dass man sich klar sein muss, dass es gute und schlechte Phasen gibt, dass man sich nicht von den downswings tilten lässt sondern trotzdem immer jede Entscheidung auf richtig oder falsch genau hinterfragt. Irgendwann hat man durch Übung und Fortbildung einfach einen Vorteil gegenüber dem Großteil der Spieler auf dem Limit das man spielt. In diesem Moment ist der Skill-Teil vom Poker schon fertig und es geht zum Mindset. Verkraftet man den siebten Suckout hintereinander? Den elften Bad Beat? Das dreißigste Suckout? Wenn der Gegner zum x-ten mal den besseren Drillingt gegen ihr middle Set floppt? Dies alles ist eine Frage der Einstellung, also des Mindset. Üben sie ihr Mindset sehr gut – machen sie sich klar, dass downswings zum Pokerspiel beim online poker und beim live pokern dazu gehören, trainieren sie ihr Mindset indem sie ruhig und gelassen bleiben und machen sie sich immer wieder klar: Poker ist nur 20% Skill aber 80% Mindset!
Originally posted 2010-08-29 18:27:55. Republished by Blog Post Promoter

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