Seit ungefähr 30 Jahren ist die unangefochtene Nummer eins der Pokervarianten auf der Welt Texas Hold’em. Sei es in Casinos, beim online poker oder beim pokern daheim, jeder hat schon einmal etwas vom Texas Hold’em gehört. Sogar im Fernsehen werden mittlerweile Texas Hold’em Turniere übertragen. Dabei gibt es daneben noch so viele andere Pokersielarten, zum Beispiel 2-7 Triple oder Single Draw, Razz, Omaha Hold’em, 7 Card Stud in der normalen Version oder Hi/Lo, 5 Card Draw und so weiter. Gerade jetzt, da fast alle, die sich heute Pokerspieler nennen eigentlich nur Texas Hold’em kennen und spielen, kommt eine neue Pokervariante die man spielen kann und will wie ein erfrischender Sommerwind. Diese neue Pokervariante, die die Pokercommunity endlich aus dem ewigen Texas Hold’em Einerlei heraus holt, ist Omaha Hold’em. Wie der name schon suggeriert haben die beiden Varianten sehr viel gemeinsam. So gibt es beim Omaha Hold’em genau dieselbe Gemeinschaftskartenstruktur aus Flop, Turn und River wie beim Texas Hold’em. Der einzige Große Unterschied beim omaha Hold’em ist, dass statt zwei verdeckten Karten vier ausgeteilt werden. Dadurch ergeben sich aber natürlich viel, viel mehr taktische und mathematische Möglichkeiten beim Omaha Hold’em, was genau das ist, was die Omaha Hold’em spieler so zu schätzen wissen. Damit sie nun also auch die neue, heiße Pokervariante Omaha Hold’em direkt mitspielen können, erklären wir ihnen in diesem Artikel die Regeln von Omaha Hold’em und geben ihnen einige Tipps zu Omaha Hold’em. zunächst aber zum Ablauf einer typischen Omaha Hold’em Hand.
Zuerst setzt wie beim Texas Hold’em im Omaha Hold’em der Spieler nach dem Dealer den Small Blind und der spieler danach den Big Blind. Dann teilt der Dealer jedem Spieler vier verdeckte Karten aus und die erste Setzrunde wird gespielt. Danach läuft alles wie beim Texas Hold’em ab: Der Dealer deckt die ersten drei Gemeinschaftskarten, den Flop, auf und legt sie in die Mitte des Tisches, dann folgt die Zweite Setzrunde. Danach kommt auch im Omaha Hold’em der Turn, also die vierte Gemeinschaftskarte und es wird die dritte Setzrunde gespielt. Hiernach kommt die letzte Gemeinschaftskarte, der River und die vierte Setzrunde wird gesielt. Sollten sich hiernach noch zwei oder mehr Spieler in der Hand befinden, kommt es zum Showdown. Dabei gewinnt beim Omaha Hold’em die beste Hand den ganzen Pot.
Der am häufigsten begangene Fehler beim Omaha Hold’em ist, dass die eigene Hand überschätzt wird. Two pair sind hier nicht besser als ein schwaches paar im Texas Hold em und wenn auf dem Board acht, neun, zehn liegt, sie haben eine sechs und einesieben auf der Hand aber ein Gegner reraised sie sehr stark, können sie beim Omaha Hold’em praktisch immer direkt folden, weil er zu oft die bessere Straße haben wird.Denken sie daran wenn sie Omaha Hold’em spielen! Viel Glück!
